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Bildungsangebote

Berufsbildende Schule gewerblich-technischer Fachrichtung des Lahn-Dill-Kreises Europaschule des Landes Hessen

Berufliches Gymnasium

Das Berufliche Gymnasium Technik führt zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur), die zum Studium an allen Universitäten, Hochschulen, Technischen Hochschulen, Kunsthochschulen und Fachhochschulen berechtigt. Den Unterschied zur allgemeinen gymnasialen Oberstufe bildet die Einbeziehung des berufsbildenden Schwerpunktes Technikwissenschaft, das zweite Leistungsfach der Jahrgangsstufen 12 und 13. In allen anderen Fächern gelten die inhaltlichen Bestimmungen (Kursstrukturpläne) der allgemeinen gymnasialen Oberstufe.

Was unterscheidet das Berufliche Gymnasium Technik vom herkömmlichen Gymnasium?

Das Berufliche Gymnasium ist im Unterschied zum klassischen Gymnasium von berufsbezogenen Fachrichtungen und Schwerpunkten geprägt, an der Werner-von-Siemens-Schule sind dies die Technikwissenschaften Praktische Informatik und Mechatronik. Dieser Bildungsgang eignet sich also ganz besonders für Schüler und Schülerinnen, die naturwissenschaftlich-technisch begabt und interessiert sind und sich bereits während der Schulzeit  auf einen entsprechenden Beruf vorbreiten wollen. Das möglichst frühe Eingehen auf das technisch-naturwissenschaftlich-mathematische Interesse der Lernenden qualifiziert in besonderer Weise zum Studium anspruchsvoller, zukunftsweisender Berufe wie Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, bei gleichzeitiger Möglichkeit, alle anderen Studienfächer studieren zu können!

Sind Studienmöglichkeiten mit dem Abitur des Beruflichen Gymnasiums eingeschränkt?

Nein, Sie erhalten nach Ihrer Ausbildung am Beruflichen Gymnasium Technik die allgemeine Hochschulreife (Abitur), den höchsten Bildungsabschluss, der in der Bundesrepublik Deutschland vergeben wird. Dieser berechtigt zum Studium an allen Universitäten, Hochschulen, Technischen Hochschulen, Kunsthochschulen und Fachhochschulen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland in jedem angebotenen Fach.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

  1. Versetzung nach Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen Oberstufe
    oder
  2. Realschulabschluss
    oder
  3. einen gleichgestellten Abschluss

Aufnahmebedingungen für die Zeugnisarten 2. und 3.

  • Eignungsvermerk der Klassenkonferenz
  • In den Fächern Deutsch, Mathematik, erste Fremdsprache und einer Naturwissenschaft müssen Leistungen mit einer Durchschnittsnote von besser als befriedigend (3,0) erbracht werden.
  • In den übrigen Fächern muss gleichfalls eine Durchschnittsnote von besser als befriedigend erreicht werden.
  • In keinem Fach darf die Note ungenügend vorliegen.

Bei unmittelbarem Übergang von einer Gesamtschule in das Berufliche Gymnasium muss der Erziehungsberechtigte bis spätestens zwei Wochen nach dem Zeugnistermin des ersten Schulhalbjahres den Wechsel bei der bisher besuchten Schule anmelden. Diese schickt die Anmeldung mit den beiden letzten Zeugnissen und einem Gutachten an die Werner-von-Siemens-Schule. Aus dem begründeten Gutachten der zuletzt unterrichtenden Lehrkräfte geht hervor, ob ein Schüler/eine Schülerin für den Übergang in das Berufliche Gymnasium geeignet ist.

Wie ist die Ausbildung am Beruflichen Gymnasium organisiert?

Das Berufliche Gymnasium umfasst die Jahrgangsstufen 11-13; es ist in die Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11) und in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13) gegliedert.

In der Einführungsphase bereiten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Arbeit in der Qualifikationsphase und auf die Wahl der beiden Leistungsfächer vor. Bereits hier entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für die berufliche Fachrichtung Praktische Informatik oder Mechatronik, die dann in der Qualifikationsstufe (12 und 13) als Leistungskurs weitergeführt wird.

In der Qualifikationsphase werden die Fächer in Grund- und Leistungskursen unterrichtet, wobei ein Leistungskurs die Technikwissenschaft darstellt. Das zweite Leistungsfach der Qualifikationsphase ist allgemeinbildend. Es muss eine weitergeführte Fremdsprache oder Mathematik oder Deutsch oder eine Naturwissenschaft (Chemie, Physik) sein. In diesen Fächern gelten die inhaltlichen Bestimmungen (Kursstrukturpläne) der allgemeinen gymnasialen Oberstufe.

Das Berufliche Gymnasium Technik ist wie jede andere gymnasiale Oberstufe in drei Aufgabenfelder gegliedert, wobei das mathematisch-naturwissenschaftliche Aufgabenfeld um den Bereich der Technikwissenschaft erweitert wurde. Die Fächer sind (mit Ausnahme des Faches Sport) in den folgenden Aufgabenfeldern zusammengefasst:

  1. sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld:
    Deutsch, Englisch, Französisch, Kunst, Musik, Lektüre
  2. gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld:
    Politik und Wirtschaft, Geschichte, Religion / Ethik
  3. mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld:
    Mathematik, Physik, Chemie, Technikwissenschaft (Datenverarbeitung oder Mechatronik), Technologie

In der Qualifikationsphase werden die Fächer in Grund- und Leistungskursen unterrichtet.

Gelten die Bestimmungen des Landeabiturs (Zentralabitur)?

Auch die Beruflichen Gymnasien unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen des Landesabiturs, das in Frühjahr 2007 in Hessen eingeführt wurde.

Siehe Landesabitur

Anmeldung

Anmeldeschluss für das darauffolgende Schuljahr im Beruflichen Gymnasium ist der 28. Februar.

Hugo Müller
Tel. 06441/37802-116
hu.mueller@werner-von-siemens.de

 

Anmeldeformular

Fachoberschule

Die Fachoberschule führt junge Menschen, die sich für eine der Fachrichtungen Bautechnik, Elektrotechnik oder Maschinenbau entschieden haben, zur allgemeinen Fachhochschulreife. Diese ermöglicht ihnen das Studium jedes beliebigen Faches an allen deutschen Fachhochschulen und den Zugang zu vielen Bachelor-Studiengängen an Universitäten. Wir bieten zwei Ausbildungsgänge an. Schüler ohne Berufsausbildung absolvieren während ihres zweijährigen Schulbesuchs ein Praktikum in einem Industrie- oder Handwerksbetrieb (Form A). Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung schließen nach einem Jahr mit der Fachhochschulreifeprüfung ab (Form B)

Zugangsvoraussetzungen

  • Mittlerer Bildungsabschluss mit
    • mindestens befriedigenden Leistungen in zwei der folgenden Fächer und mindestens ausreichend im dritten Fach: Mathematik, Deutsch, Englisch (Form B siehe Sonderregelung)
      oder
    • Versetzung in die gymnasiale Oberstufe
  • Zusätzlich für die Form A:
    • Eignungsfeststellung der abgebenden Schule
    • Nachweis über eine erhaltene Berufs- oder Schullaufbahnberatung
    • Gültiger Vertrag für ein Betriebspraktikum vom 1. August des jeweiligen Schuljahres bis zum Ende der vorletzten Woche vor den Sommerferien des Folgejahres, unabhängig von den Sommerferien. Das Praktikum kann auch auf zwei bis drei verschiedene Ausbildungsbetriebe aufgeteilt werden, im Schwerpunkt Bautechnik ist die Aufteilung obligatorisch.
  • Zusätzlich für die Form B:
    • Abschluss einer mindestens zweijährigen Ausbildung in einem einschlägigen anerkannten Beruf.
    • Nicht hinreichende Noten beim Mittleren Abschluss können durch ein Abschlusszeugnis der Berufsschule mit einer Gesamtnote von mindestens 3,0 ersetzt werden.
    • Bewerberinnen und Bewerber, bei denen die Unterbrechung des Schulbesuches ein Jahr übersteigt (ausgenommen Wehrdienst, Zivildienst u.ä.), haben sich in der Regel einer Feststellungsprüfung zu unterziehen. Gleiches gilt in Zweifelsfällen

Bildungsgang

  • Erster Ausbildungsabschnitt (nur Form A):
    • Unterricht von insgesamt 480 Stunden
      • Deutsch, Englisch und Mathematik je 80 Stunden (Montag)
      • Politik und Wirtschaft 40 Stunden (Montag)
      • Beruflicher Lernbereich (Schwerpunktfach) 200 Stunden (Freitag)
    • Fachpraktische Ausbildung (Dienstag bis Donnerstag)
  • Zweiter Ausbildungsabschnitt (Form A und B):
    • Unterricht von insgesamt 1240 Stunden
      • Deutsch, Englisch und Mathematik je 160 Stunden
      • Politik und Wirtschaft, Chemie, Physik, Religion/Ethik je 80 Stunden
      • Sport 40 Stunden
      • Beruflicher Lernbereich (Schwerpunktfach) 480 Stunde

Abschluss

Die Abschlussprüfung umfasst die schriftliche Prüfungen in den Fächern Englisch und Mathematik (je 3 Zeitstunden) sowie Deutsch und Schwerpunktfach (je 4 Zeitstunden).
Möglich sind auch mündliche Prüfungen in einzelnen Fächern (ausgenommen Sport).
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn in allen Fächern des Pflicht- und des Wahlpflichtbereiches mindestens ausreichende Leistungen erzielt wurden.

Wer die Prüfung bestanden hat, erhält das Zeugnis der Fachhochschulreife. Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Fachoberschule – Beschluss der Kultusministerkonferenz in der jeweils gültigen Fassung – berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen und ermöglicht den Zugang zu vielen Bachelor-Studiengängen an Universitäten.

Als rechtliche Grundlage dient die „Verordnung über die Ausbildung und Abschlussprüfung an Fachoberschulen“ in der jeweils gültigen Fassung

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt direkt bei der Werner-von-Siemens-Schule.

Jörn Pirker

Tel. 06441/37802-118
joern.pirker@wvss-wetzlar.de

Anmeldeformulare finden Sie hier.Infos zur FOS und Praktikumsunterlagen für das Begleitpraktikum

Zweijährige Höhere Berufsfachschule für Informationsverarbeitung – Technik

Die zweijährige höhere Berufsfachschule für Informationsverarbeitung baut auf einem Mittleren Abschluss auf und führt zu einem schulischen Berufsabschluss. Sie vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten und Fertigkeiten, die erforderlich sind, um in der Fachrichtung Informationstechnik den Assistentenberuf ausüben zu können. Aufgrund des angebotenen Zusatzunterrichts kann nach Ablegen einer Zusatzprüfung die Fachhochschulreife erlangt werden, die berechtigt, an einer Fachhochschule zu studieren.

 Die Aufnahme in die Zweijährige Höhere Berufsfachschule setzt ein qualifizierendes Zeugnis über den Mittleren Abschluss voraus. Aufgenommen werden kann nur, wer bis zum 30. April des Jahres der Anmeldung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Anmeldeschluss

Die Anmeldung muss bis zum 30. April bei der Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar beantragt werden. Bewerberinnen und Bewerber müssen in ihrem  letzten Zeugnis mindestens befriedigende Leistungen in zwei der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch nachweisen, wobei in keinem der genannten Fächer die Leistungen schlechter als ausreichend sein dürfen. Kann zum Zeitpunkt der Bewerbung noch kein Zeugnis des Mittleren Abschlusses vorgelegt werden, erfolgt die Aufnahme unter Vorbehalt

Bewerbungsunterlagen

1.     Anmeldeformular,

2.     Lebenslauf mit Bildungsgang in tabellarischer Form sowie

3.     das letzte Schulzeugnis in beglaubigter Kopie

Auswahlverfahren

Ein Auswahlverfahren ist erforderlich, wenn es mehr geeignete Bewerberinnen oder Bewerber gibt, als Ausbildungsplätze vorhanden sind

Stundentafel, Lehrpläne, Betriebspraktikum

Es wird Pflicht- und Wahlunterricht erteilt. Der Pflichtunterricht ist in einen allgemeinbildenden und einen berufsbildenden Bereich gegliedert. Der Wahlunterricht dient der Vorbereitung auf den Erwerb eines der Fachhochschulreife gleichwertigen Abschlusses oder der Vertiefung und Ergänzung der Ausbildung.

Die Kernthemen des berufsbezogenen Bereichs sind
– Mathematische Denk- und Arbeitsweisen auf informationstechnische Probleme anwenden
–  Physikalische Modelle auf informationstechnische Probleme anwenden
–  Sprachkompetenz (Englisch) vertiefen
–  Aufträge nach betrieblichen Strukturen und Abläufen    bearbeiten
–  Einzelplatz Computersysteme konfigurieren und in Betrieb nehmen
–  Dokumentieren und Präsentieren von IT-Systemen
–  Netzwerke projektieren, in Betrieb nehmen und warten
–  Netzwerkdienste einrichten und administrieren
–  Projekte planen und durchführen

Die Schülerinnen und Schüler absolvieren ein in der Regel mindestens 160 Stunden umfassendes einschlägiges Betriebspraktikum. Der Nachweis des Betriebspraktikums ist Voraussetzung für die Meldung zur Abschlussprüfung nach § 12.

Pädagogisches Konzept

Der Unterricht erfolgt schwerpunktmäßig projektorientiert auf der Basis von Lernfeldern

Qualifikationen / Prüfungen / Abschlüsse

Die Abschlussprüfung besteht aus einem gemeinsam durchgeführten schriftlichen und praktischen Teil

Weiterbildungsmöglichkeiten für Informationstechnische Assistentinnen / Assistenten nach Abschluss der Zweijährigen Höheren Berufsfachschule für Informationsverarbeitung

Wer die Abschlussprüfung und die Zusatzprüfung bestanden hat erreicht – nach einem halbjährigen, auf die schulische Ausbildung aufbauenden Praktikum oder zweijähriger Berufstätigkeit – eine Doppelqualifizierung Berufsabschluss und Fachhochschulreife. Damit ist die Studienberechtigung in allen Fachrichtungen der Fachhochschulen und in einigen Fachrichtungen der Universitäten verbunden.

Informationstechnische Assistenten befassen sich mit allen Aufgaben eines sich rasch verändernden Informations- und Kommunikationsmarktes. Dem Installieren, Konfigurieren und Administrieren von Netzwerksystemen kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu. Der Einsatz ist sowohl bei den Anbietern von Informations- und Kommunikationssystemen als auch bei den Anwendern dieser Systeme möglich.

Auf der Anbieterseite können Aufgaben bei der Planung, Erstellung und Verteilung von Hard- und Softwaresystemen oder Komponenten übernommen werden. Auf der Anwenderseite sind informationstechnische Assistentinnen und Assistenten beteiligt an der Planung, Beschaffung, Einführung, Bereitstellung und Wartung von Hardware sowie technischen und kaufmännischen Anwendungen.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt bis zum 30. April bei der Werner-von-Siemens-Schule.

Jörn Pirker
Tel. 06441/37802-118
joern.pirker@wvss-wetzlar.de

Informationsblatt

Anmeldeformulare finden Sie hier.

 

Fachschule für Technik

Facharbeiter und Gesellen werden in der Fachschule für Technik zum Staatlich geprüften Techniker ausgebildet. Damit eröffnen sie sich neue, interessante, verantwortungsvolle Tätigkeiten und erhöhen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Ihre Aufgabengebiete liegen z. B. nach der Ausbildung im Fertigungs-, Konstruktions- oder Servicebereich. Die Fachschule für Technik bietet die Fachrichtungen Maschinentechnik, Schwerpunkt Maschinenbau, und Feinwerktechnik, Schwerpunkt Optik-Elektronik an. Die künftigen Techniker können wählen zwischen der vierjährigen berufsbegleitenden Teilzeitausbildung – dienstags und donnerstags abends sowie Samstagvormittag – und der zweijährigen Vollzeitausbildung.

Zugangsvoraussetzungen

Vollzeit (2 Jahre): Voraussetzung zur Aufnahme ist der Abschluss in einem einschlägigen Ausbildungsberuf, das Abschlusszeugnis der Berufsschule sowie eine entsprechende Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr.

Für den Maschinenbau sind es in der Regel die Ausbildungsberufe im Metallbereich. In der Optik-Elektronik sind es die Berufe Feinoptiker, Industriemechaniker aus dem Einsatzgebiet Feingerätebau und die Ausbildungsberufe aus dem Elektrobereich. Mechatroniker haben die Voraussetzung für den Maschinenbau und die Optik- Elektronik.

Teilzeit (4 Jahre): Abschluss in einem einschlägigen Ausbildungsberuf sowie das Abschlusszeugnis der Berufsschule. Die erforderliche Berufstätigkeit kann während der Fachschulausbildung abgeleistet werden.

Bewerberinnen und Bewerber, die die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllen, können mit einer fünfjährigen einschlägigen Berufstätigkeit aufgenommen werden. Die fachliche Eignung muss in einer Feststellungsprüfung nachgewiesen werden.

Bildungsgang

Der Pflichtunterricht ist in „Allgemeiner Bereich“, „Fachrichtungsbezogener Bereich“ und „Wahlpflichtbereich“ gegliedert. Die Projektarbeit hat hier eine besondere Bedeutung.  Ergänzt wird der Unterricht durch Fächer aus dem „Wahlbereich“.
Allgemeiner Bereich:  Deutsch, Englisch, Politik/ Wirtschaft/ Recht/ Umwelt sowie Berufs- und Arbeitspädagogik I.
Fachrichtungsbezogener Bereich: Mathematik, Lernfelder und Projektarbeit.
Wahlpflichtbereich: Mathematik (FH-Reife), Unternehmens- und Existenzgründung
Wahlbereich: Berufs- und Arbeitspädagogik II, Unternehmens- und Existenzgründung

Schwerpunkt Optik-Elektronik
Angebot alle zwei Jahre (1. Februar 2015, 2017 usw.) in Teilzeit.
Lernfelder:
1 Aufträge mit Methoden des Projektmanagement bearbeiten
2 Optische Werkstoffe beurteilen und auswählen
3 Schaltungen der Gleichstromtechnik analysieren, anpassen, dimensionieren
4 Energieversorgung von Geräten und Anlagen
5 Elektronische Komponenten
6 Plan- und rundoptische Bauteile herestellen
7 Feinmechanische Baugruppen
8 Feinmechanische Gerätekomponenten
9 Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme
10 Optisch-elektronische Geräte
11 Automatisierungssysteme
12 Lichterzeugende, empfangende und transportierende Komponenten
13 Betriebsprozesse organisieren und überwachen

Schwerpunkt Maschinenbau
Angebot Teilzeit: Jährlich, ab 1. Februar
Angebot Vollzeit: in der Regel alle zwei Jahre (Februar 2016 usw.)
Lernfelder:
1 Aufträge mit Methoden des Projektmanagement bearbeiten
2 Qualitätsmanagementsysteme gestalten,…
3 Baugruppen dimensionieren, darstellen und gestalten (CAD,…)
4 Fertigung bauteilbezogen analysieren, planen, bewerten und optimieren
5 Technische Systeme automatisieren
6 Produkte und Betriebsmittel entwickeln und konstruieren
7 Produktionssysteme gestalten und projektieren
8 Produktion organisieren und optimieren

In der Projektarbeit kooperieren die Studierenden sehr eng mit Firmen aus der heimischen Industrie. So wird Eigeninitiative und Verständnis für Problemlösungen gefördert. Neben dem fachlichen Wissen stehen hier Humankompetenzen und Teamfähigkeit im Vordergrund.

Abschluss

Abschlussprüfung: zwei Prüfungsarbeiten sowie Kolloquium zur Projektarbeit, ggf. mündliche Prüfung
Abschluss: Staatlich geprüfte(r) Techniker(in)

Die Zusatzprüfung
 in Mathematik führt zur Fachhochschulreife, die zum Studium an allen Fachhochschulen sowie einigen Bachelor-Studiengängen an Universitäten berechtigt.
• in Berufs- u. Arbeitspädagogik stellt die Ausbildereignung (AdA) fest.
• der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) führt zum Abschluss Qualitätsassistent/in.

 Anmeldung

allgemeine Informationen

Anmeldung Vollzeitform bis zum 15. Oktober
Anmeldung Teilzeitform bis zum 15. Dezember

Anmeldeformulare finden Sie hier.

Hugo Müller
Tel. 06441/37802-116
hugo.mueller@wvss-wetzlar.de

Im Februar 2012 erhielt die Werner-von-Siemens-Schule von der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) eine Urkunde für 20-jährige Mitgliedschaft. Seit dieser Zeit bieten wir in Kooperation mit der DGQ die Zusatzprüfung zum Qualitätsassistenten.

Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA)

Ein wesentliches Ziel der „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung – BÜA“ ist es, Schülerinnen und Schüler, die sich im Übergang Schule-Beruf befinden optimal zu begleiten und zu unterstützen. Durch die intensive individuelle Förderung und die enge Zusammenarbeit der beiden Wetzlarer Schulen – Theodor-Heuss-Schule und Werner-von-Siemens-Schule – mit der ausbildenden Wirtschaft, der Agentur für Arbeit und der sozialpädagogischen Begleitung können Jugendliche

  • eine fundierte und realistische Berufswahlentscheidung treffen,
  • schneller als bisher eine duale Berufsausbildung beginnen sowie
  • weiterführende Schulabschlüsse vor oder während der Berufsausbildung erreichen.

Zugangsvoraussetzungen
In die „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung – BÜA“ können Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, die

  • nach § 59 Abs. 3 des Hessischen Schulgesetzes der verlängerten Vollzeitschulpflicht unterliegen und mindestens das 8. Schuljahr in einer allgemeinbildenden Schule besucht haben,
  • bereits die verlängerte Vollzeitschulpflicht erfüllt haben, aber weder eine duale Berufsausbildung absolviert, noch eine Ausbildungsvorbereitung in einem anderen Schwerpunkt besucht haben,
  • das 18. Lebensjahr bei Schuljahresbeginn (01.08.) noch nicht vollendet haben,
  • zuvor InteA oder eine Intensivklasse an einer allgemeinbildenden Schule besucht haben und für die im Rahmen einer Klassenkonferenz individuell festgestellt wurde, dass der notwendige Sprachstand erreicht ist, um dem Unterricht des Bildungsgangs zu folgen und für die eine grundsätzliche Empfehlung für eine berufliche Fachrichtung ausgesprochen worden ist,
  • die noch keine Berufsfachschule oder BÜA in einem anderen Schwerpunkt länger als ein Jahr besucht haben und
  • nicht über eine Mittlere Reife oder einen gleichwertigen oder höheren Bildungsabschluss verfügen.

Achtung NEU: Schülerinnen und Schüler mit Mittlerem Abschluss können ab dem Schuljahr 2021/2022 analog zum Auslaufen der Einjährigen höheren Berufsfachschule nicht mehr in die BÜA aufgenommen werden.

Bildungsgang
In der Partnerschaft von Theodor-Heuss- und Werner-von-Siemens-Schule übernimmt die Siemensschule die Berufsfelder Holz- und Metalltechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung; die Theodor-Heuss-Schule bietet Wirtschaft und Verwaltung an.

In der Stufe I lernen die Schülerinnen und Schüler mindestens zwei Berufsfelder kennen.
In der Stufe II spezialisieren Sie sich auf ein Berufsfeld. Die Stufe I der BÜA dauert 1 Jahr, ebenso die Stufe II

Versetzungsbedingungen von Stufe I nach Stufe II

Die Entscheidung bezüglich des Übergangs von der Stufe I in die Stufe II wird anhand folgender Kriterien getroffen:

1. Bei Aufnahme in die „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung – BÜA“ konnte die Schülerin bzw. der Schüler den qualifizierenden Hauptschulabschluss nachweisen oder erfüllte die Zugangsvoraussetzungen nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 VOBFS.

2. Die Gesamtbewertung des berufsbildenden Lernbereichs ergibt sich aus dem Durchschnitt der nach Stundenumfang gewichteten Leistungen aller Schwerpunkte. Eine schlechter als mit ausreichend bewertete Leistung in der Gesamtbewertung des berufsbildenden Lernbereichs ist nicht ausgleichbar.

3. Eine mangelhafte Leistung in einem der drei Fächer Deutsch, Englisch oder Mathematik des allgemeinbildenden Lernbereichs kann nur durch zwei befriedigende Leistungen in den beiden anderen Fächern oder eine mindestens gute Leistung in einem der beiden anderen genannten Fächer oder eine mit besser als befriedigend bewertete Gesamtnote des berufsbildenden Lernbereichs ausgeglichen werden.

4. Eine mangelhafte Leistung in einem sonstigen Fach des allgemeinbildenden Lernbereichs kann durch eine befriedigende Leistung in einem anderen Fach oder durch eine mit besser als befriedigend bewertete Gesamtnote des berufsbildenden Lernbereichs ausgeglichen werden.

5. Es können höchstens zwei mangelhafte Leistungen in den Fächern des allgemeinbildenden Lernbereichs ausgeglichen werden.

6. Es ist der Nachweis für die erfolgreiche Absolvierung der Betriebsphasen durch ein betriebliches Kompetenzraster zu erbringen. Können Schülerinnen und Schüler aus nicht durch sie zu vertretenden Gründen das vorgesehene Praktikum der Stufe I bis zum Tag der Zeugnisausgabe nicht nachweisen, kann eine nachträgliche Versetzung

ausgesprochen werden, wenn die Praktikumszeiten in der unterrichtsfreien Zeit nachgeholt und entsprechend bis zum ersten Unterrichtstag des neuen Schuljahres nachgewiesen werden.

7. Es muss ein Eignungsgutachten der Klassenkonferenz über die Lernentwicklung, den Leistungsstand und die Arbeitshaltung im Hinblick auf das Erreichen eines Mittleren Abschlusses vorliegen.

8. Eine ungenügende Leistung in einem Fach oder einem Schwerpunkt des beruflichen Lernbereichs ist nicht ausgleichbar, mangelhafte Leistungen in der Gesamtnote des Berufsbildenden Unterrichts sind nicht ausgleichbar.

Klassengrößen
Stufe I: max. 16 Schülerinnen und Schüler
Stufe II: max. 25 Schülerinnen und Schüler

Prüfungen
Stufe I: zum Erreichen des Hauptschulabschlusses
Stufe II: zum Erreichen des mittleren Abschlusses

Anmeldung

Susanne Ilge

susanne.ilge@wvss-wetzlar.de

Anmeldeformulare finden Sie hier.

Berufsvorbereitende Bildungsgänge

Die berufsvorbereitenden Bildungsgänge besuchen berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Schulabschluss, Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis. Die Schülerinnen und Schüler können hier ihren Hauptschulabschluss erwerben. Die Bildungsgänge vermittelt berufliches Grundwissen in Metall-, Holz- sowie Farbtechnik und Raumgestaltung, vertiefen und erweitern die Allgemeinbildung in wichtigen Schlüsselqualifikationen und verbessern so die Einstiegschancen der Jugendlichen in den Arbeitsmarkt. Auf eine anschließende Berufsausbildung werden sie nicht angerechnet.

Zugangsvoraussetzungen

Der Bildungsgang richtet sich an Jugendliche, die der verlängerten Vollzeitschulpflicht unterliegen und mindestens das 8. Schuljahr in einer allgemein bildenden Schule besucht haben.

Bildungsgang

In dem einjährigen Bildungsgang können die Schüler den Hauptschulabschluss (H)/qualifizierendem Hauptschulabschluss (QH) erreichen. Diesem Ziel dient der Unterricht mit 14-16 Wochenstunden in den allgemeinbildenden Fächern Deutsch, Mathematik, Religion/Ethik, Sport und Politik und Wirtschaftskunde, sowie Englisch im Wahlpflichtunterricht unterstützt durch gezielte Fördermaßnahmen.

Berufsbezogener Unterricht in den Berufsfeldern Metalltechnik, Bautechnik, Holztechnik und Farb- und Raumgestaltung bereitet die Schüler auf Berufsausbildung und Arbeitsverhältnis vor.

Während der einjährigen Schulzeit absolvieren die Schüler zwei zweiwöchige Praktika in verschiedenen Betrieben.

Prüfungsbedingungen
Berufsorientierte Projektprüfung und schriftliche Prüfung in Deutsch und Mathematik (H), (Englisch QH)

Abschluss

Abschluss der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung,
Hauptschulabschluss oder qualifizierender Hauptschulabschlus

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt bis zum 30. April durch die bisher besuchte Schule. Mit dem Anmeldeformular ist eine Kopie des letzten Zeugnisses vorzulegen.

Susanne Ilge Tel. 06441/37802-117

susanne.ilge@wvss-wetzlar.de

Anmeldeformulare finden Sie hier.

Teilzeitberufsschule

Die Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar ist die zuständige Berufsschule für alle Auszubildenden, die eine gewerblich-technische Berufsausbildung in einem Betrieb des südlichen Lahn-Dill-Kreises (Bereich des ehemaligen Landkreises Wetzlar) erlernen. Gleichzeitig ist die Werner-von-Siemens-Schule aber auch die zuständige Berufsschule für eine Reihe weiterer Berufe, die in Gebiets- oder Landesfachklassen organisiert sind.
An der Werner-von-Siemens-Schule werden im Bereich der Teilzeitberufsschule Schülerinnen und Schüler in den folgenden Berufsfeldern unterrichtet:

  • Metalltechnik
  • Elektrotechnik
  • Bautechnik
  • Holztechnik,
  • Farbtechnik und Raumgestaltung
  • Fahrzeugtechnik und Berufskraftfahrer
  • Chemie/Physik/Biologie

Die Berufsschule vermittelt eine berufliche Grund- und Fachbildung und erweitert die allgemeine Bildung. Sie trägt zur Erfüllung der Aufgaben im Beruf und zur Mitgestaltung der Arbeitswelt und Gesellschaft in wirtschaftlicher, technischer, sozialer und ökologischer Verantwortung bei.
Der Unterricht für die Teilzeitberufsschule umfasst gemäß Stundentafel 12 Wochenstunden, von denen mindestens 4 Stunden allgemeinbildende Fächer  (Deutsch/Englisch, Politik/Wirtschaft, Religion, Sport) unterrichtet werden und bis zu 8 Unterrichtsstunden im beruflichen Lernbereich absolviert werden. Für manche Berufe ist der Unterricht in Blockform organisiert, so dass ein- oder mehrwöchige Unterrichtsphasen die dazwischen liegende betriebliche Ausbildung ergänzen.
Gleichzeitig mit dem Berufsschulunterricht kann –  je nach Vorbildung –  der Hauptschulabschluss, der Mittlere Abschluss, oder –  bei Teilnahme am Zusatzunterricht „Lehre plus“ –  die Fachhochschulreife erworben werden.
Die Ausbildungsdauer richtet sich nach der Verordnung zum jeweiligen Ausbildungsberuf, die vom zuständigen Bundesministerium erlassen wurde. Die meisten gewerblichen Berufe dauern 3 ½ Jahre. Einige Berufe führen bereits nach 3 Jahren zur Abschlussprüfung, einige wenige enden nach 2 Ausbildungsjahren.
Die Abschlussprüfung wird vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer – je nach Zugehörigkeit des Ausbildungsbetriebes – abgelegt. Die Berufsschule stellt bei erfolgreichem Schulabschluss ein Abschlusszeugnis aus.

Detaillierte Informationen zu allen anerkannten Ausbildungsberufen im Dualen System der Berufsausbildung finden Sie unter www.bibb.de.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb; Aufnahme am ersten Schultag nach den Sommerferien.

Anmeldeformulare finden Sie hier.

Berufe im Berufsfeld Metalltechnik

Die folgenden Ausbildungsberufe werden in diesem Berufsfeld oder Bereich an der Werner-von-Siemens-Schule unterrichtet. Der den Berufsbezeichnungen hinterlegte Link führt zur Beschreibung des Berufs auf dem Server des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn:

Anlagenmechaniker

Anlagenmechaniker für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik

Feinoptiker

Feinwerkmechaniker

Fertigungsmechaniker

Industriemechaniker

Konstruktionsmechaniker

Mechatroniker

Metallbauer

Metallbearbeiter

Rohrleitungsbauer

Teilezurichter

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschucktechnik

Werkzeugmaschinenspane

Zerspanungsmechaniker an der Drehmaschin

Bauteil mit Metallspänen

Berufe im Berufsfeld Elektrotechnik

Die folgenden Ausbildungsberufe werden in diesem Berufsfeld oder Bereich an der Werner-von-Siemens-Schule unterrichtet. Der den Berufsbezeichnungen hinterlegte Link führt zur Beschreibung des Berufs auf dem Server des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn:

Elektroniker für Betriebstechnik

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker für Geräte und Systeme

Berufe im Berufsfeld Bautechnik

Die folgenden Ausbildungsberufe werden in diesem Berufsfeld oder Bereich an der Werner-von-Siemens-Schule unterrichtet. Der den Berufsbezeichnungen hinterlegte Link führt zur Beschreibung des Berufs auf dem Server des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn:

Dachdecker

Fliesenleger

Vermessungstechniker

Maurer

Rohrleitungsbauer

Stahlbetonbauer

Straßenbauer

Zimmerer

Berufe im Berufsfeld Holztechnik

Die folgenden Ausbildungsberufe werden in diesem Berufsfeld oder Bereich an der Werner-von-Siemens-Schule unterrichtet. Der den Berufsbezeichnungen hinterlegte Link führt zur Beschreibung des Berufs auf dem Server des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn:

Tischler

Holzbearbeiter

Projekte der Holzwerkstatt

Berufe im Berufsfeld Farbtechnik und Raumgestaltung

Die folgenden Ausbildungsberufe werden in diesem Berufsfeld oder Bereich an der Werner-von-Siemens-Schule unterrichtet. Der den Berufsbezeichnungen hinterlegte Link führt zur Beschreibung des Berufs auf dem Server des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn:

Maler und Lackierer

Maler und Lackierer

Fahrzeuglackierer

Berufe im Bereich Fahrzeugtechnik

Die folgenden Ausbildungsberufe werden in diesem Berufsfeld oder Bereich an der Werner-von-Siemens-Schule unterrichtet. Der den Berufsbezeichnungen hinterlegte Link führt zur Beschreibung des Berufs auf dem Server des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn:

Berufskraftfahrer(Landesfachklasse);

siehe auch berufskraftfahrer-wetzlar.de

Kfz-Mechatroniker

 

Berufe im Berufsfeld Chemie/Physik/Biologie

Die folgenden Ausbildungsberufe werden in diesem Berufsfeld oder Bereich an der Werner-von-Siemens-Schule unterrichtet. Der den Berufsbezeichnungen hinterlegte Link führt zur Beschreibung des Berufs auf dem Server des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in Bonn:

Chemielaboranten (Bezirksfachklasse)

Lacklaboranten (Bezirksfachklasse)

Werkstoffprüfer (Landesfachklasse)

 

Erschienen in der Nr. 138 (Februar 2014) der überregionalen Zeitung der Gesellschaften für zerstörungsfreie Prüfung mit einer Auflage von 4000 Exemplaren in Deutschland, Österreich, der Schweiz.

LehrePlus

Parallel zur Lehre können junge Menschen in diesem Bildungsgang die allgemeine Fachhochschulreife erwerben und haben damit Zugang zu allen Ausbildungsgängen an den deutschen Fachhochschulen. Neben dem Berufsschulunterricht findet zweieinhalb Jahre lang Zusatzunterricht in allgemeinbildenden Fächern samstags vormittags statt. Im direkten Anschluss an die Berufsausbildung ist damit der Weg frei für ein Studium. Zusätzlich schafft die enge Verzahnung von Theorie und Praxis gute Grundlagen für beste Berufs- und Karriereaussichten. LehrePlus ist ein Angebot für Auszubildende aller Berufe. Wer die Zugangsvoraussetzungen erfüllt und einen Ausbildungsvertrag geschlossen hat, kann teilnehmen.

Das bietet LehrePlus:

  • Berufliche Qualifikation und vollwertigen Berufsabschluss
  • Gleichzeitige Vertiefung der Allgemeinbildung
  • Fachhochschulreife
  • Schnelleren Studieneinstieg
  • Vielfältige Möglichkeiten der Weiterqualifizierung

Zugangsvoraussetzungen

  • Mittleren Bildungsabschluss
  • Mindestens befriedigende Leistungen in zwei der folgenden Fächer und mindestens ausreichend im dritten Fach: Mathematik, Deutsch, Englisch (als Nachweis gilt das letzte Zeugnis) oder
  • Versetzung in die Klasse 11 der gymnasialen Oberstufe

Bildungsgang

Unterricht von insgesamt 560 Stunden samstags von 7.30 bis 12.45 Uhr in allgemeinbildenden Fächern

  • Deutsch  und Englisch mindestens 240 Stunden
  • Mathematik / Naturwissenschaft mindesten 240 Stunden
  • Gesellschaftswissenschaften mindestens 80 Stunden, wenn dieser Unterricht nicht im Rahmen des Pflichtunterrichts der Berufsschule erteilt worden ist.

Abschluss

Die Fachhochschulreife erwirbt, wer folgende Bedingungen erfüllt:

  • Abschlusszeugnis der Berufsschule mit einem Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,0.
  • Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf von mindestens zweijähriger Ausbildungsdauer.
  • Regelmäßige Teilnahme am Zusatzunterricht
  • Abschluss der drei schriftlichen Prüfungen mit mindestens ausreichenden Leistungen:
    • Deutsch/Kommunikation
    • Englisch
    • Mathematik / Naturwissenschaften

Die Abschlussprüfung umfasst drei schriftliche Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die gerade besuchte Berufsschule oder direkt bei der Werner-von-Siemens-Schule.

Jörn Pirker
Tel. 06441/37802-118
joern.pirker@wvss-wetzlar.de 

Anmeldeformulare finden Sie hier.

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