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Europäische Programme

Berufsbildende Schule gewerblich-technischer Fachrichtung des Lahn-Dill-Kreises Europaschule des Landes Hessen

Europäische Programme

Schon seit Jahrzehnten arbeitet die Werner-von-Siemens-Schule mit Unterstützung unterschiedlichster europäischer Förderprogramme auf internationaler Ebene. Dabei werden verschiedene Arten der Kooperation mit anderen Schulen praktiziert. Bei  Besuchen oder virtuellen Begegnungen werden technische Projekte gemeinsam erarbeitet und das Kennenlernen der verschiedenen Kulturen gefördert.

Unsere internationalen Partner

http://domaine.eguilles.free.fr

Sigmundova stredni skola strojirenska, Lutin, Tschechische Republik

Lycée Professionnel Marcel Dassault, Merignac (Bordeaux), Frankreich

Escola Secundária com 3° ciclo Joao, Matosinhos, Portugal

Miasto Lodz/Zespol Szkol, Lodz, Polen

Lycée Professionnel Marcel DASSAULT, Mérignac, BordeauxLycée Jean MONNET

Moulins-Yzeure, AuvergneDEMIRTASPASA Teknik ve Endüstri Meslek Lisesi

BursaTOPHANE Teknik Lise ve Endüstri Mesiek Lisesi, Bursa

IWB-EFRE-Programm

EFRE-Fördermittel modernisieren technische Ausstattung der Siemensschule

Die Werner-von-Siemens-Schule hat im Rahmen des „Operationellen Programm für die Förderung von Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (IWB-EFRE-Programm)“ moderne Hardware für den Berufsschulunterricht beantragt. Damit soll das Medienkonzept der berufsbildenden Schule aktualisiert und erweitert werden, denn immerhin nutzen wöchentlich rund 1700 von insgesamt 2330 Schülerinnen und Schüler digitale Medien im Unterricht und erweitern so ihre Kompetenzen in den Bereichen beruflicher und allgemeiner Bildung.

Die Europäische Union unterstützt seit 2014 mit dem „Operationellen Programm für die Förderung von Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (IWB-EFRE-Programm)“ die regionale Strukturpolitik in Hessen mit 240,7 Mio. Euro. Hauptziel des EFRE ist der Ausgleich von Ungleichgewichten zwischen den verschiedenen Regionen sowie die Stabilisierung von vorhandenen Stärken; Standortnachteile sollen abgebaut, der wirtschaftliche Strukturwandel soll erleichtert werden.

Die Siemens-Schule hat im Rahmen dieses Programms Hardware, Software und weitere Komponenten zur Ausgestaltung und Verbesserung der schulischen Infrastruktur im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik im Schwerpunkt „Duale Berufsausbildung in Industrie und Handwerk“ von 200.000 € beantragt.

Die Werner-von-Siemens-Schule erhält nun im Rahmen des Antrags 2016 eine Fördersumme von insgesamt ca. 40000 €, die vom Schulträger, dem Lahn-Dill-Kreis, um den Eigenanteil in gleicher Höhe aufgestockt wird.

Ende Mai 2017 sind nach gründlicher Prüfung der Anträge die Bewilligungsbescheide der EFRE-Mittel durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) für alle Schulen beim Lahn-Dill-Kreis eingegangen. Die Abwicklung der Projektförderung „EFRE“, insbesondere der Antrag, der Mittelabruf und der spätere Verwendungsnachweis unter Berücksichtigung aller erforderlichen Richtlinien erfolgt in enger Abstimmung von den Schulleitungen und der Bauabteilung-Schulen beim Lahn-Dill-Kreis.

Mit Hilfe der Anschaffungen aus dem EFRE-Programm 2014 bis 2020 soll die lernfeldorientierte Berufsausbildung folgender Berufsbranchen an der Werner-von-Siemens-Schule gezielt  erweitert werden: Berufskraftfahrer, Vermessungstechniker, Kraftfahrzeugmechatroniker, Feinoptiker, Metallbauer, Konstruktionsmechaniker, Bauhauptberufe, Verfahrensmechaniker Kunstsoff- und Kautschuktechnik,  Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Chemie- und Lacklaboranten, Feinoptiker, Elektroniker für Geräte und Systeme, industrielle Berufe des Berufsfelds „Metalltechnik“ und Mechatroniker.

Die informationstechnische Ausstattung der Werner-von-Siemens-Schule bezüglich weiterer Ausbildungsberufe wird in den Folgejahren im Rahmen dieses Programms sukzessive ergänzt.

„Diesbezüglich möchten wir die bestehende Infrastruktur aktualisieren und somit modernisieren, damit eine zukunftsorientierte Ausbildung im dualen System als kompetenter Partner mit aktueller technischer Ausstattung gewährleistet ist,“ erläutert Schulleiter Michael Diehl und ergänzt: „Im Zuge der zielgerichteten Ausgestaltung der Werner-von-Siemens-Schule als Kompetenzzentrum für die gewerblich-technische Aus- und Weiterbildung zu einer selbstständigen, berufsbildenden Schule erfolgt eine zunehmende Implementierung selbstorganisierter Lernformen in allen Berufsbranchen der Teilzeit-Berufsschule. Ganzheitliche und projektorientierte Lehr – und Lernformen müssen dabei durch eine entsprechende Infrastruktur weiter entwickelt und implementiert werden.“

Die Ausstattung der einzelnen berufsbezogenen Fachräume und Werkstätten in den dualen Berufsbranchen mit weiteren Laptop-Wagen und zugehörigen Laptops, die den neuesten Softwareanforderungen entsprechen, sowie aktueller Software ermöglicht es den Schülern, Arbeitsergebnisse in angemessener Form zu präsentieren und zu publizieren. Lernsoftware aus verschiedenen Fachbereichen wird im Selbstlernzentrum aktuell genutzt.

Insgesamt sollen – zunächst für die Jahre 2016 und 2017/2018 – im Rahmen des EFRE-Programms zur Schaffung und Ausgestaltung von modernen Gegebenheiten zur eigenverantwortlichen Arbeit mit berufsbranchenbezogener Informations- und Kommunikationstechnik folgende Komponenten angeschafft werden:

Anschaffungen für das Antragsjahr 2016

  • Spezifizierte Notebooks mit größerem Arbeitsspeicher, modernerer und schnellerer CPU, größerer Festplatte, neuem Betriebssystem;
  • Lichtstarke Beamer für nahezu jeden Klassenraum für ein breites Spektrum an Präsentationstechnicken für Schüler und Lehrer;
  • Neue leistungsstarke Access-Points zur Aufrüstung und Modernisierung des WLAN-Netzes der Siemensschule sowie die dazugehörigen Deckenhalter und Netzteile;
  • Mobile Notebookwagen zum flexiblen Einsatz in allen Klassenräumen.

Anschaffungen für die Antragsjahre 2017/2018:

  • Notebooks in systemorientierten Notebookwagen;
  • Branchenbezogene Software für die Berufsbranchen „Elektroniker für Geräte und Systeme“, „Anlagenberufe im Sanitär-, Heizungs-und Klimatechnik“, „Industriemechaniker, Mechatroniker, Zerspanungsmechaniker und Feinwerk-mechaniker“ im Qualifizierungsbereich „Steuerungs- und Regelungstechnik“;
  • CNC-gesteuerte Brennschneidmachine zum Plasma- und evtl. Autogenschneiden;
  • CAN-BUS Funktionswand VW7;
  • Desktop-Rechner R177;
  • DIN A1-Drucker Color;
  • SPS-Hardware für den Qualifizierungsbereich „Steuerungstechnik“;
  • Personal Computer für den Qualifizierungsbereich „Computer Added Design (CAD)“;
  • Didaktisches PC-Netzwerk zur Verbindung der CAD-Arbeitsplätze für das CAD-Labor;CAD-CAM-Verbindung R239045.

Anschaffungen für das Antragsjahr 2019:

  • Photovoltaikanlage mit Wechselrichter
  • E-Ladestation mit Zubehör (Ladestation mit 3,7 kW mit Ladekabel) für     Elektromobilität
  • Prüfgerät für E-Ladestation

eTwinning

eTwinning vernetzt Schulen in Europa über das Internet. Es ermöglicht Projekte mit Partnerschulen im geschützten virtuellen Klassenraum, kollegialen Austausch in Europa und bietet Fortbildungen. Die nationale Koordinierungsstelle beim PAD unterstützt Lehrkräfte in Deutschland in allen Fragen zu eTwinning.

Europa macht Schule

Europa macht Schule ist ein Programm zur Förderung der Begegnung unter Europäer/-innen, das auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt wird. Ziel ist es, den Gedanken des europäischen Austauschs lebendig werden zu lassen und für mehr Wissen voneinander zu sorgen. Auf diese Weise erleben alle Beteiligten Europa und seine Kulturen persönlich und unmittelbar. Der interkulturelle Austausch im Programm Europa macht Schule (EmS) soll einen aktiven Beitrag zur Völkerverständigung in Europa leisten. Durch die Teilnahme an EmS lernen alle Beteiligten Unterschiede und Gemeinsamkeiten europäischer Nachbarländer kennen. So wird das theoretische Wissen über Kulturen mit Leben gefüllt und Vorurteile werden abgebaut.

https://www.europamachtschule.de

Schuljahr 2017/18

Unter „Europa macht Schule“ gibt es ein Programm des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst), das Schülerinnen und Schülern „einen greifbaren Zugang zu Europa und seinen Kulturen eröffnen“ will. Dazu kommen Studierende aus ganz Europa in die Klassenzimmer und stellen ihr Heimatland auf kreative und anschauliche Weise vor. In der vergangenen Woche hatten die Schüler der Einführungsphase des Beruflichen Gymnasiums der Wetzlarer Werner-von-Siemens-Schule einen Gast aus der Ukraine: Yevhen Fedenko, der an der Justus-Liebig-Universität in Gießen International Marketing studiert. Anschaulich, interessant und detailreich präsentierte der 22-Jährige sein Land und ging dabei auch auf die aktuelle politische Lage ein. Besonders viel Spaß machte einigen Schülern ein gemeinsamer Tanz mit Yevhen Fedenko.

Bericht, Dokumentation, Zertifikat

Schuljahr 2018/2019

In diesem Jahr hatten die Schüler der Einführungsphase des Beruflichen Gymnasiums einen Gast aus der Türkei: Melis Özveran, die an der Justus-Liebig-Universität in Gießen Politikwissenschaft studiert.

Auf sehr lebhafte Weise stellte sie ihr Heimatland und dessen kulturellen, geschichtlichen, gesellschaftlichen oder politischen Besonderheiten vor. Thematisiert wurden in verschiedenen Gesprächen und Arbeitsphasen auch nationale Eigenheiten, kulturelle Unterschiede und Vorurteile gegenüber anderen Nationen („Alle Deutschen tragen Lederhosen.“). Dabei entstand u.a. auch ein Abschlussfilm mit dem Titel: „Wir sind alle Menschen“.

Bericht, Dokumentation, Zertifikat

Erasmus+ / KA1

EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Kommission, das Lernaufenthalte im europäischen Ausland für Auszubildende, Berufsschullehrer und Ausbilder fördert. Diese „Mobilitätsprojekte“ umfassen berufliche Praktika, Ausbildungsabschnitte oder Weiterbildungsmaßnahmen, sind flexibel und können so gestaltet werden, dass sie den Lernbedürfnissen der jeweiligen Gruppe oder Personen entsprechen. Organisiert werden die Projekte von Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, z.B. Unternehmen, Kammern oder berufsbildenden Schulen. Die Dauer des Auslandsaufenthalts beträgt zwischen zwei Wochen bis zu 12 Monaten.

Ziele und Inhalte des Praktikums werden von den Partnern (Betrieb, Schule) festgelegt. Am Ende des Praktikums erhält die bzw. der Auszubildende ein Zertifikat über ihre / seine Tätigkeiten im Ausland (EUROPASS MOBILITÄT). Die Auszubildenden sind während ihres Praktikums bei Unfällen und in Schadensfällen über die entsendende Einrichtung – die Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar (Land Hessen) – versichert. Koordination und Betreuung vor Ort übernimmt die Partnerschule. Sie kümmert sich um die Abholung am Bahnhof oder Flugplatz, Unterkunft, Vermittlung an die Betriebe und andere wichtige Dinge.

Folgende Partnerschulen in Frankreich und der Türkei stehen derzeit zur Verfügung:

  • Lycée Professionnel Marcel DASSAULT, Mérignac, Bordeaux
  • Lycée Jean MONNET, Moulins-Yzeure, Auvergne
  • DEMIRTASPASA Teknik ve Endüstri Meslek Lisesi, Bursa
  • TOPHANE Teknik Lise ve Endüstri Mesiek Lisesi, Bursa
  • Weitere Partnerschulen befinden sich in Portugal, Polen und Tschechien.

 Zielgruppen Erasmus+:

  • Auszubildende
  • Berufsschüler und -schülerinnen
  • Personen in Weiterbildungsgängen, z.B. zum Meister/Meisterin, zum Staatlich Geprüften Technikern/Staatlich Geprüften Technikerin
  • Absolventinnen und Absolventen dieser Bildungsgänge bis 12 Monate nach Abschluss
  • Personen in der Berufsausbildungsvorbereitung, wenn der Bildungsgang auf eine sich anschließende Berufsausbildung angerechnet werden kann
  • Berufsschullehrer und Ausbilde

Ansprechpartner Erasmus+

Dagmar Künzel (Projektkoordinatorin)
d.kuenzel@werner-von-siemens.de

Info-Flyer

Foto: ERASMUS+ EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport www.erasmusplus.de

Erasmus+/KA2 – Lutin-Wetzlar

Die Partnerschaft zwischen der „Sigmundova stredni skola strojirenska“ in Lutin und der Wetzlarer Werner-von-Siemens-Schule besteht schon seit rund zwei Jahrzehnten. Inzwischen haben hunderte tschechische und deutsche Schüler an den Projektfahrten teilgenommen, die jedes Jahr im Frühling – die Lutiner kommen nach Wetzlar – und Herbst – die Wetzlarer fahren nach Lutin – stattfinden. Die Projekte beschäftigen sich jeweils mit einem Zukunftsthema aus dem umfangreichen Gebiet der Mechatronik. Seit 2015 werden die Projekte, vormals gefördert vom Comenius-Programm der EU, vom neuen Erasmus+/KA2 unterstützt.

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, das bis 2020 die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen will. Der PAD ist eine nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich.

Austausch 10 / 2019 Video

Die grüne Steckdose 10 / 2017 bis 04 / 2019 Video

Die grüne Steckdose 04 / 2019 Projektaufgabe, Dokumentation

Die grüne Steckdose 10/ 2018 Projektaufgabe, Dokumentation

Die grüne Steckdose 04 / 2018 Projektaufgabe, Dokumentation

Die grüne Steckdose 10 / 2017 Projektaufgabe, Dokumentation

Elektroautos -Tankstelle an Bord 2017 Dokumentation, Video

Elektroautos – Tankstelle an Bord 2016 Dokumentation

Brennstoffzelle 2016 Dokumentation, Video

Auto – Modelle 2015 Dokumentation, Video

Photovoltaik 2015 Dokumentation

Erasmus+/KA2 – Lodz-Wetzlar

Seit zehn Jahren besteht die Partnerschaft der Siemensschule mit der „Miasto Lodz/Zespol Szkol“ im polnischen Lodz. Zweimal pro Jahr treffen sich die Schüler, um zusammen zu arbeiten und das jeweilige Nachbarland kennenzulernen. Dabei geht es um Themen der Datenverarbeitung.

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, das bis 2020 die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen will. Der PAD ist eine nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich.

Erasmus+/KA2 – Matosinhos-Wetzlar

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union, das bis 2020 die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen will. Der PAD ist eine nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich.

San Giovanni – Wetzlar 2015 bis 2017

Das Erasmus-Plus Projekt mit dem Titel „Measure and control power consumption in private household“ wurde mit unserem neu gewonnenen Europaschulpartner ISIS Archimede aus San Giovanni in Persiceto in der Nähe von Bologna durchgeführt. In diesem Projekt haben die Schüler beider Schulen in gemischt-nationalen Projektteams intelligente Steuerungen zur Reduzierung des Stromverbrauchs in privaten Haushalten entwickelt und so ihren Beitrag zur EU geleistet, um die  globale Erwärmung zu verringern und die Energieversorgung zu gewährleisten. Zur Durchführung der gemeinsamen Projektarbeiten trafen sich deutsche und italienische Schüler jeweils für zwei Wochen im Oktober 2015, April 2016, Oktober 2016 und im April 2017 abwechselnd mal in Italien und in Wetzlar. Während der Projektphasen machten sich die Schüler mit der Funktionsweise verschiedenster Sensoren vertraut und integrierten diese in Schaltungen mit Mikrocontroller-Ansteuerung. Am Ende der Projekte hatten die Schüler Schaltungen entwickelt und Software programmiert, die die fernbediente Steuerung von Geräten über Netzwerk oder auch über das Internet ermöglichten mit dem Ziel, technische Prozesse ständig zu optimieren, um so Energie einzusparen.

Dokumentation Oktober 2015

Dokumentation April 2016

Dokumentation Oktober 2016

Dokumentation April 2017

Aufgabenstellung