Hessische

Europaschule

Die Werner-von-Siemens-Schule orientiert sich als Hessische Europaschule am Leitbild der Hessischen Europaschulen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf das Leben und Arbeiten in einem vereinten Europa vorzubereiten. Dazu werden interkulturelles Lernen, Toleranz, politische Mitbestimmung, Nachhaltigkeit sowie der verantwortungsvolle Umgang mit modernen Technologien und Umweltressourcen gefördert.

Für die Schülerinnen und Schüler bietet die Europaschule zahlreiche Vorteile. Durch internationale Begegnungsprogramme, Projekte zu europäischen Themen, Auslandspraktika und intensive Kontakte zu Partnerschulen lernen sie andere Kulturen kennen und entwickeln interkulturelle Kompetenzen. Das Sprachenlernen wird durch bilinguale Unterrichtsmodule und die Arbeit mit dem Europäischen Sprachenportfolio besonders gefördert. Zudem ermöglichen zusätzliche finanzielle Mittel kostengünstigere Austausche und internationale Projekte, auch für Berufsschülerinnen und Berufsschüler im Rahmen von Erasmus+. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem sozialen Lernen, bei dem Konfliktlösung, Hilfsbereitschaft und verantwortungsvolles Handeln eingeübt werden.

Seit ihrer ersten Zertifizierung als Hessische Europaschule im Jahr 2002 wurde die Werner-von-Siemens-Schule mehrfach ausgezeichnet. Das Hessische Kultusministerium würdigt dabei insbesondere das große Engagement und die erfolgreiche Arbeit in den Bereichen europäische Bildung, Methodenlernen, Unterrichtsentwicklung, Schulmanagement und Qualitätssicherung.

Europa Flagge

Welche Vorteile haben Schülerinnen und Schüler?

1. Nachhaltiges, interkulturelles Lernen (über die eigene und andere Kulturen) durch:

  • projektorientierte und multinationale Begegnungsprogramme in unterschiedlichen Schulformen
  • intensives Sprachenlernen durch viele internationale Kontakte und Zusatzangebote
  • Projekte im Unterricht und an Projekttagen zu europäischen und internationalen Themen
  • Betriebspraktika im Ausland

2. Intensive Förderung des Sprachenlernens:

  • bilinguale Module in verschiedenen Fächern (in englischer Sprache)
  • Arbeit mit dem Europäischen Sprachenportfolio, das sprachliche Fähigkeiten dokumentiert und in ganz Europa vergleichbar macht

3. Finanzielle Förderung der Projektangebote bedeutet:

  • geringere Kosten für Austausche und internationale Projekte
  • auch für Berufsschüler/innen (Erasmus+ KA1)

4. Soziales Lernen als fester Baustein im Schulleben

  • Schüler lernen, Lösungswege bei Streitigkeiten zu entwickeln und anderen zu helfen

Welche Vorteile bietet unsere Europaschule den Eltern?

1. Ein breitgefächertes Bildungsangebot, finanziert durch
zusätzliche Mittel, die eigens für dieses Programm bereitgestellt werden
2. Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf eine Berufswelt im vereinten Europa durch Auslandskontakte und Praktika
3. Hilfe bei Schwierigkeiten (Bsp. „Siemenscoaching“)
4. Qualitätsüberprüfungen der Werner-von-Siemens-Schule als Europaschule des Landes Hessen

  • Kontrolle durch die Projektleitung der hessischen Europaschulen im Kultusministerium,
  • Rechenschaftslegung über die Verwendung von Mitteln und den Erfolg von Projekten

5. Einladung zur Mitgestaltung und Teilnahme an verschiedensten Bereichen des Schullebens (z.B. in der Steuergruppe der Schule)

Erasmus+

EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport
Erasmus+ ist ein Programm der Europäischen Kommission, das Lernaufenthalte im europäischen Ausland für Auszubildende, Berufsschullehrkräfte bzw. Ausbilderinnen und Ausbilder fördert. Diese „Mobilitätsprojekte“ umfassen berufliche Praktika, Ausbildungsabschnitte oder Weiterbildungsmaßnahmen, sind flexibel und können so gestaltet werden, dass sie den Lernbedürfnissen der jeweiligen Gruppe oder Personen entsprechen. Organisiert werden die Projekte von Einrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung, z.B. Unternehmen, Kammern oder berufsbildenden Schulen. Die Dauer des Auslandsaufenthalts beträgt zwischen zwei Wochen bis zu 12 Monaten.

Ziele und Inhalte des Praktikums werden von den Partnern (Betrieb, Schule) festgelegt. Am Ende des Praktikums erhält die bzw. der Auszubildende ein Zertifikat über die Tätigkeiten im Ausland. Die Auszubildenden sind während ihres Praktikums bei Unfällen und in Schadensfällen über die entsendende Einrichtung versichert. Koordination und Betreuung vor Ort übernimmt die Partnerschule. Sie kümmert sich um die Abholung am Bahnhof oder Flugplatz, Unterkunft, Vermittlung an die Betriebe und vieles mehr.