Aktuelles | 15. September 2026
Projektpräsentationen in der FST
Am Samstag haben die Studierenden der Fachschule für Technik ihre Projekte präsentiert, die sie im Verlauf des letzten Jahres erarbeitet hatten. Schon zu Beginn stellten die unterrichtenden Lehrkräfte fest, dass die Projektpräsentationen immer ein besonderes Ereignis in der FST darstellen. Jedes Jahr gibt es neue Projekte, diese werden als Aufträge aus regionalen Unternehmen an die Projektgruppen gestellt. Die Kooperation zwischen Schule und Unternehmen beschert dem Kollegium jedes Jahr abwechslungsreiche und spannende Projekte. Den Auftakt bildete ein Team, das für Oculus ein Antriebssystem für den Messkopf eines Geräts optimierte. Dieses dient in der Augenheilkunde zur Vermessung des vorderen Augenabschnitts. Im Anschluss stellten Emre Akkulak, Luca Kraus und Andreas Markus ihre neukonstruierte Spannvorrichtung für eine Trennmaschine vor. Die Spannvorrichtung wird in der Härterei genutzt, um gehärte Werkstücke (beispielsweise Antriebswellen für PKWs), die geprüft werden sollen, einzuspannen. So können die zu prüfenden Bereiche herausgeschnitten werden.
Danach stellte das Team „piab“ sein Projekt vor: Seine Aufgabe war die Entwicklung einer Teststation für eine „Salvagnini Pumpe“. Die Pumpen wurden bisher manuell getestet, nun soll der Vorgang teilautomatisiert vorgenommen und die Daten gespeichert werden können. David Hörbel und Alexander Herboldt waren von der Pfeiffer Vacuum GmbH beauftragt worden, den Fertigungsprozess von zwei Pumpenunterteilen von Vacuumpumpen zu optimieren. Das vorgegebene Ziel war eine Zeitoptimierung von 15%, welches durch die Projektarbeit nicht nur erreicht, sondern überschritten wurde.
Für die praxisorientierten Kolleginnen und Kollegen gab es am Ende des Tages, mit der letzten Präsentation, noch ein Highlight: Die Projektbeteiligten Janek Claar, Luca Claar und Yannik Gröne brachten ihr Projekt mit. Sie konstruierten und fertigten im Auftrag der Firma Rovema ein Gerät zum Schneiden von Folien. Dieses konnte dann auch während des Schneidprozesses begutachtet werden. „Hier wird einmal mehr deutlich, dass die Projektarbeiten den Unternehmen einen echten Gewinn bringen“, bilanzierte ein Fachkollege am Ende des Tages.







